Das erste Mal…

Gestern hat sich Mireen Amara getraut. Auf der offenen Lesebühne Göttingen, die in diesem Sommer auf der Burg Plesse stattfand, stellte sie zum ersten Mal ihre Fantasy‑Romance Der Bote vor. Vor rund 25 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern las sie den dynamischen Auftakt ihres Romans – eine Szene, die die Geschichte einer jungen, mutigen Prinzessin eröffnet, die bereit ist, alles zu riskieren, um ihr Land zu retten.

Der Bote - Kaufen in der Autorenwelt

Die Burg Plesse als literarische Kulisse

Die Kulisse hätte nicht besser passen können. Die alten Mauern der Burg, das warme Abendlicht und die gespannte Stille im Raum ließen den Eindruck entstehen, als wäre Mireens Geschichte genau für diesen Ort geschrieben worden. Ein Moment, in dem Fantasie und Realität sich berührten.

Vielfalt der Autor:innen – von Lyrik bis Fantasy

Neben Mireen präsentierten elf weitere Autor:innen ihre Texte – von fein gearbeiteten Gedichten bis zu atmosphärischen Fantasieromanen. Unter ihnen war auch die Amazon‑Bestsellerautorin Ellen Friedrichs, deren präzise Lyrik den Abend um eine weitere Facette bereicherte. Die Vielfalt der Stimmen machte deutlich, wie lebendig die literarische Szene in und um Göttingen ist.

Für Mireen war es ein besonderer Schritt: das erste öffentliche Lesen, das erste direkte Feedback, das erste spürbare Eintauchen des Publikums in ihre Welt. In den Pausen zwischen den einzelnen Lesungen entstanden Gespräche. Kleine Resonanzen, die zeigen, wie sehr Geschichten Menschen erreichen können, wenn sie geteilt werden.

Die offene Lesebühne auf der Burg Plesse hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig solche Orte des Austauschs sind. Sie geben neuen Stimmen Raum, schaffen Begegnungen und erinnern daran, dass Literatur nicht nur geschrieben, sondern auch gehört werden will.

Neue Texte, neue Lesungen

Und Mireen? Neben ihrem im VSS-Verlag erschienen Kurzroman “Der Bote” arbeitet sie weiter an „einfach schönen Liebesgeschichten“ und bereitet bereits neue Texte für kommende Lesungen vor – mit dem Ziel, ihre Figuren und Welten immer wieder aufs Neue lebendig werden zu lassen.


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